Von alten Teebäumen und neuen Wegen: Tee aus Vietnam
Die Teepflanze Camellia sinensis wird in Vietnam seit über 1.000 Jahren angebaut und konsumiert. Tee ist tief im Alltag und in der Kultur des Landes verankert, denn für viele Vietnamesinnen und Vietnamesen gehört eine Tasse Tee ganz selbstverständlich zum täglichen Leben dazu. Dank günstiger klimatischer Bedingungen und fruchtbarer Böden bietet Vietnam hervorragende Voraussetzungen für den Teeanbau.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde stark in die Entwicklung der Teekultivierung investiert. Dabei entstanden neue, ertragreiche Teesorten mit guter Qualität, die sich für die Herstellung von grünem Tee, schwarzem Tee und Oolong eignen. Heutzutage wird Tee in 35 Provinzen angebaut, vor allem im Mittelland sowie in den nördlichen Bergregionen des Landes. Besonders bemerkenswert sind die alten, wildwachsenden Teebäume im Norden und Nordwesten Vietnams. In Provinzen wie Sơn La, Yên Bái, Hà Giang, Lào Cai, Lai Châu, Điện Biên, Tuyên Quang und Hòa Bình befinden sich jahrhundertealte Teebäume, die bis heute für die Teeherstellung genutzt werden. Der Teeanbau in diesen Regionen wird häufig von Angehörigen ethnischer Minderheiten wie den Dao, H’Mông und Kinh gepflegt, die ihr Wissen über Generationen hinweg bewahrt haben.
Geschichte des Teeanbaus in Vietnam
Obwohl Tee in Vietnam schon sehr lange kultiviert wird, entwickelte sich eine organisierte Teeindustrie erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dennoch existierten bereits zur Zeit der Hung-König-Dynastie, etwa im 7. Jahrhundert v. Chr., erste Teeanbaugebiete im Delta des Roten Flusses sowie im Mittelland. Die Teeblätter und Knospen wurden sowohl frisch als auch getrocknet genutzt. In den Bergregionen hingegen verwendeten ethnische Gruppen wie Dao, Tay, Nung und H’Mông wild wachsende Teebäume vor allem für medizinische Zwecke und zur Herstellung von Grüntee.
1890-1945
Mit der französischen Kolonialzeit begann ab dem späten 19. Jahrhundert der systematische Ausbau der Teeproduktion. Im Jahr 1890 wurde in der Provinz Phú Thọ das erste große Teeanbaugebiet für den Export nach Europa angelegt. In den folgenden Jahrzehnten entstanden Forschungsstationen und Produktionsstätten, moderne Anbaumethoden wurden eingeführt und Schwarztee für den Export produziert. Bereits in den 1940er-Jahren galt vietnamesischer Schwarztee als qualitativ gleichwertig mit jenem aus Indien und Sri Lanka und wurde vorallem nach Algerien, Tunesien und Marokko exportiert.
1945-1954
Die Kriegsjahre zwischen 1945 und 1954 führten zu einem starken Rückgang der Teeproduktion. Viele Plantagen wurden aufgegeben und viele Anbauflächen gingen verloren. Nach dem Abzug der Franzosen gewann Tee jedoch erneut an Bedeutung. Er wurde als wichtige Kulturpflanze für die wirtschaftliche Entwicklung der nördlichen Bergregionen angesehen. Staatliche Teeplantagen wurden gegründet, Fabriken wurden mit moderner Technik aus der Sowjetunion und China errichtet, sodass große Mengen Grün- und Schwarztee in die Länder Osteuropas exportiert werden konnten.
Seit 1990
Seit Mitte der 1990er-Jahre erlebt die vietnamesische Teeindustrie einen erneuten Aufschwung. Im Zuge wirtschaftlicher Reformen entstanden zahlreiche Joint Ventures mit internationalen Partnern, unter anderem aus Japan und dem Irak. Moderne Technologien, verbesserte Anbaumethoden und ein sorgfältiges Qualitätsmanagement führten zu einem deutlichen Anstieg der Erträge und der allgemeinen Produktqualität. Besonders im Zeitraum von 2000 bis 2009 entwickelte sich die Teeproduktion in Vietnam sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr dynamisch. Heute steht vietnamesischer Tee für eine spannende Verbindung aus jahrtausendealter Tradition, handwerklichem Wissen, moderner Weiterentwicklung und gewinnt auch international zunehmend an Anerkennung.
Genetische Vielfalt der Teepflanzen in Vietnam
Genetische
Analysen belegen die große Vielfalt der vorkommenden Teepflanzen in
Vietnam. Den größten Anteil macht die small-leaf variety (Camellia sinensis var. sinensis) mit 62,8% mit 113 Kultivaren aus. Darauf folgt
die large-leaf variety (Camellia sinensis var. assamica) mit 21,1% mit
insgesamt 38 Kultivaren sowie der für Vietnam spezifische und
einzigartige Shan-Tee (Camellia sinensis var. pubilimba) mit 16,1% und
29 Kultivaren. Besonders die Shan Tuyết ist charakteristisch für Vietnam
und wächst vor allem in Hochgebirgsregionen wie Cao Bồ (Hà Giang), Suối
Giàng (Yên Bái), Chò Lòng (Sơn La), Tam Đường (Lai Châu) und Bảo Lộc
(Lâm Đồng). Shan Tuyết ist eine regionale Form der Camellia Sinensis
var. Assamica. Shan Tuyết bedeutet so viel wie „Bergschnee“ und bezieht
sich auf den weißen Flaum auf den Teeknospen und Blättern, der an Schnee
erinnert. Obwohl Shan Tuyết-Bäume zur Assamica-Varietät gehören, werden
sie besonders wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber dem rauen
Klima und ihrem einzigartigen Geschmacksprofil geschätzt, das durch das
Terroir der hochgelegenen Regionen Vietnams geprägt ist.
Produktion verschiedener Teesorten in Vietnam
Die vietnamesische Teeproduktion ist vielfältig, wird jedoch klar von Schwarztee dominiert. Mit einem Anteil von rund 60% an der Gesamtproduktion ist Schwarztee das wichtigste Teeprodukt des Landes. Grüntee macht etwa 30% aus, während die verbleibenden 10% auf Oolong, Jasmintee, Gelber Tee (lokale Bezeichnung für Sheng und Shou Pu Erh) entfallen.
Für die Herstellung von Schwarztee werden vor allem die Teesorten Camellia sinensis var. assamica und var. pubilimba (Shan Tuyết) verwendet. Diese gedeihen besonders gut im Mittelland sowie in niedrigeren Bergregionen Vietnams. Die Schwarzteeproduktion erfolgt häufig in großem Maßstab und wird überwiegend von größeren Unternehmen betrieben, darunter auch ausländische Investoren, die moderne Verarbeitungs- und Exportstrukturen etabliert haben.
Grüntee wird in Vietnam hingegen überwiegend für den heimischen Markt produziert. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in den höher gelegenen Regionen des Landes, darunter Lâm Đồng, Mộc Châu und Thái Nguyên. Charakteristisch für vietnamesischen Grüntee ist außerdem die Fixierung der frischen Teeblätter durch die direkte Einwirkung von Hitze im Wok, wie es auch in China gehandhabt wird.
Shan-Tee (Pu Erh), welcher lokal als Gelber Tee bezeichnet wird, stellt eine besondere Spezialität dar und ist eng mit den Traditionen ethnischer Minderheiten in den Hochlandregionen verbunden. Er wird aus einheimischen Teesorten der Varietät pubilimba (Shan Tuyết) hergestellt, die vor allem in den Provinzen Hà Giang und Yên Bái vorkommen. Die Produktion erfolgt bis heute überwiegend in Handarbeit und dient in erster Linie dem Eigenbedarf der Haushalte.
Oolong ist im Vergleich dazu ein relativ junges Produkt in Vietnam. Seit den 1990er-Jahren wird er vor allem von taiwanesischen Unternehmen in den Regionen Lâm Đồng und Mộc Châu produziert. Der Großteil des in Vietnam produzierten Oolongs wird aus importierten Oolong-Kultivaren aus Taiwan hergestellt. Ein Großteil der vietnamesischen Oolong Erzeugnisse wird außerdem nach Taiwan exportiert, gleichzeitig sind jedoch auch zahlreiche Produktionsstätten für den heimischen Markt entstanden. Aufgrund seines aufwendigen Herstellungsprozesses und seiner hohen Qualität zählt Oolong insgesamt zu den hochpreisigsten Teesorten in Vietnam.
Raritäten aus Vietnams Bergregionen
Y Tý Natural Sheng
Y Tý ist ein besonders eindrucksvolles Teeanbaugebiet in der Provinz Lào Cai, direkt an der Grenze zu China gelegen. In dieser abgelegenen Hochlandregion befinden sich zwei Dörfer mit alten Teebäumen, von denen eines von Angehörigen der H’Mông und das andere von der ethnischen Gruppe der Dao bewohnt wird. Die jahrhundertealten Teebäume und das Wissen der lokalen Gemeinschaften verleihen den hier produzierten Tees ihren unverwechselbaren, ursprünglichen Charakter.
Dieser Tee zeigt sich sehr komplex und hat viele verschiedene Eigenschaften zu bieten. Er hat eine weiche Seite, die an Ananas und Grapefruit erinnert und gleichzeitig eine honigartige Süße hinterlässt. Die Textur ist dickflüssig und sanft zugleich. Wenn man diesen Tee jedoch etwas stärker aufgießt, kommt eine aggressivere Seite zum Vorschein – eine bittere Kräuter- und Medizin-Note, die von einem getreidigen, reisartigen Aroma untermalt wird. Seine Mineralität harmoniert gut mit dem aromatischen Charakter des Tees. Nach nur wenigen Schlücken spürt man die Süße im gesamten Mundraum, die sogar bis in den Rachenraum reicht. Ein großartiges Beispiel dafür, was vietnamesische Terroirs zu bieten haben.
Vietnam Ta Xua Old Tree Green
Sơn La liegt westlich und etwas nördlich von Hà Nội und verfügt über einige großartige Gebiete, in denen Tee aus wildwachsenden Bäumen produziert wird. Tà Xùa ist das bekannteste Teeanbaugebiet in Sơn La und bedeutet so viel wie „Teegebirge”. Die meisten Teeanbaugebiete im Großraum Tà Xùa liegen auf einer Höhe von 1000 bis 1500m. Die Menschen, die dort leben und Tee produzieren, gehören überwiegend der Volksgruppe der H'Mông an.
Der Vietnam Tà Xùa Old Tree Green vereint die besten Eigenschaften eines jungen Sheng Pu Erhs mit dem Charakter eines Grüntees. Der erste Aufguss entfaltet eine reiche Süße mit vegetabilen Noten, gefolgt von Tanninen, die nach und nach eine kräftige Struktur aufbauen. Am Gaumen erinnert das intensive Mundgefühl an Gushu Pu Erh, mit langanhaltenden Eindrücken und dem berühmten „Hui Gan“ (回甘) – einer sanften, komplexen Süße, die der Bitterkeit folgt.
Sein Duft zeigt eine Ähnlichkeit zu jungen Sheng Pu Erhs, mit pflanzlichen Noten, grünen Blättern sowie einem Hauch von Gewürzen und Vanille im Abgang. Besonders hervorzuheben sind die mineralischen Nuancen von nassem Stein und warme Anklänge von Haselnuss, ergänzt durch einen markanten Charakter mit subtilen Noten von Räuchertofu, die dem Tee Tiefe und Einzigartigkeit verleihen.
Dieser Tee ist außergewöhnlich und speziell – ein „out of the box“-Tee, der für einige Teeliebhaber vielleicht ungewohnt sein könnte. Sein markanter Charakter kann durchaus polarisieren.
Vietnam Wild Tree Black 2024
Die Blätter für diesen besonderen Schwarztee stammen von Yesheng-Teebäumen (野生), die wild in einer unberührten Region nahe des Pu Ta Leng-Bergs in der Lai-Chao-Region auf etwa 2.500 Metern Höhe wachsen. Historische Aufzeichnungen aus der französischen Kolonialzeit heben diese Gegend für ihren Reichtum an wilden Teepflanzen hervor. Der Berg ist Teil des südlichen Ausläufers des Ai Lao Shan-Gebirges, das über 600 Kilometer nördlich in Yunnan liegt und als einer der ersten Verbreitungswege für wilde Teepflanzen nach Süden gilt.
Im Vergleich zu unseren anderen Yesheng Hong Chas beeindruckt dieser Tee mit einem besonders leichten Mundgefühl, einer seidigen Textur, ausgewogener Süße sowie Aromen, die an reife Zitrusfrüchte und Pfirsiche erinnern. Das Aromaprofil beeindruckt weiterhin mit einer Vielfalt an Früchten wie Pfirsichen und Aprikosen, ergänzt durch exotische Nuancen von Mango und Passionsfrucht. Ein sanfter, anhaltender Abgang bringt würzige Noten von Zimt und feinen Gewürzen ins Spiel, begleitet von subtilen Akzenten frischer Pfefferminze. Der Nachgeschmack hinterlässt darüber hinaus eine leicht mineralische, erfrischende Note, die sehr angenehm ist und ihn zu einer idealen Wahl für jede Tageszeit macht.
2015 Ha Giang Vietnam Shou Loose Leaf
Vietnamesischer Shou Cha ist relativ selten und wird nur von wenigen Fabriken hergestellt, darunter der Cao Bo-Fabrik in der Region Hà Giang, die seit über einem Jahrhundert eine der bekanntesten Regionen für vietnamesischen Pu Erh ist. Dieser Tee wurde 2015 von einem erfahrenen Produzenten für Shou Cha in der Nähe der Stadt Hà Giang hergestellt. Das Material stammt von alten/uralten Teebäumen aus mehreren Gebieten im Bezirk Vị Xuyên, Hà Giang, und wurde auf natürliche Weise sorgfältig gelagert. Die Provinz Hà Giang liegt nördlich der Provinzen Yên Bái und westlich der Provinz Lào Cai und grenzt im Norden an die autonome Präfektur Wenshan Zhuang und Miao in China. Die Provinz ist flächenmäßig das größte Anbaugebiet für wild wachsende Teebäume und gleichzeitig der größte Produzent dieser Tees in Vietnam. Eins der wichtigsten Teeanbaugebiete in Hà Giang ist Vị Xuyên, wo auch dieser Shou Pu Erh herkommt.
Der Ha Giang Shou Cha 2015 ist ein besonders reichhaltiger und komplexer Shou Pu Erh im alten Stil mit moderater Fermentation, der Raum für eine natürliche Reifung lässt. Der Shou Cha ist von einem klassischen Charakter geprägt, der dem ähnelt wie er bis in die 2000er Jahre in Yunnan hergestellt wurde. Der Tee besitzt eine hervorragende Vielfalt an Holznoten, Eiche, Lakritz, Kiefer, Zeder, aber auch Harz, Weihrauch und einen sehr eleganten mineralischen Abgang.
1999 Shuang Xi Double Lion Shou
Der 1999 Shuang Xi Fu Double Lion Shou stammt aus Tay Con Linh, einem abgelegenen Berggebiet in der Hà Giang-Region Nordvietnams. In Auftrag gegeben wurde dieser außergewöhnliche Shou Pu Erh von einem taiwanesischen Geschäftsmann, der alte Teebäume in der Region entdeckte und eine Fabrik gründete, um Pu Erh nach traditionellen Methoden zu verarbeiten, zu pressen und reifen zu lassen. Sein Ziel war es, die legendäre Qualität antiker Pu Erhs der Vorkriegszeit nachzubilden. Nach mehreren Jahren der Experimentation wurde dieser Cake schließlich 1999 produziert und erhielt den Namen „Shuang Shi Shuang Xi“ („Doppelter Löwen-Glückskuchen“). Nach der ersten Lieferung nach Taiwan wurde das Projekt jedoch abrupt aufgegeben. Der Bestand blieb über Jahre im Besitz des lokalen Produzenten, bis diese besondere Produktion unter Sammlern bekannt wurde und einen Kultstatus erlangte.
Der 1999 Shuang Xi Fu Double Lion Shou ist ein seltenes Meisterwerk eines gereiften Shou Pu Erhs, welcher von beeindruckend sanfter Tiefe ist. Seine reichhaltige, zugleich zarte Aromatik von Lakritz und Vanille ist für uns einzigartig. Bereits bei den ersten Aufgüssen entfaltet er kräuterige Nuancen, wie Minze, und überzeugt durch seine außergewöhnliche Geschmeidigkeit. Der Tee ist sehr ausdauernd für einen Shou, entwickelt im Verlauf der Aufgüsse eine angenehme Süße und bleibt bis zum Ende vollmundig und präsent.
2007 Yen Bai Vietnam Aged Sheng Natural Loose Leaf
Yên Bái liegt nördlich von Sơn La und südlich der Provinzen Lào Cai/Hà Giang und verfügt über einige wunderbare Anbaugebiete für wildwachsenden Tee. Viele der Teegebiete in Yên Bái liegen auf einer Höhe von 1000 bis 1500m. Die Menschen, die in Yên Bái leben und Tee produzieren, gehören überwiegend der ethnischen Gruppe der H'Mông an. Die Blätter stammen von über 300 Jahre alten Teebäumen in Sung Do, einem der drei Berge des Muong-Lo-Tals, neben Suối
Giàng und Ping Ho. Während Suối
Giàng bereits stärker erschlossen ist, bleibt Sung Do mit nur 5 Dörfern und 450 H’Mông-Häusern eine der unberührtesten Gegenden der Region.
Aged loose leaf Sheng Cha aus Vietnam ist außergewöhnlich selten, da die klimatischen Bedingungen in Vietnam sich zwar hervorragend für den Teeanbau eigenen, jedoch für die Lagerung von Pu Erh insgesamt suboptimal sind. Die Temperaturen, sowie die Luftfeuchtigkeit befinden sich stetig im Wandel, oftmals innerhalb eines einzigen Tages, was dazu führt, dass sich schnell Schimmel entwickeln kann.
Umso mehr freuen wir uns über die 3 gelagerten Pu Erh Tees, wie auch den 2007 Yen Bai Vietnam Aged Sheng Natural Loose Leaf. Dieser Tee zeichnet sich durch ein reichhaltiges und komplexes Bouquet aus. Aromen von Hölzern, Harz und Weihrauch, begleitet von einer zarten Süße, entfalten sich sowohl in der Nase als auch am Gaumen. Durch viele Jahre natürlicher Reifung sind die Tannine sehr fein, ohne sich vollständig aufzulösen, was dem Tee eine dichte Textur verleiht, die den gesamten Mundraum auskleidet. Die Struktur dieses Tees entwickelt sich mit jedem Schluck allmählich und verleiht ihm die Präsenz und Länge eines schönen gereiften Shengs – elegant und zugleich harmonisch, ohne aggressiv zu wirken.
Vietnams Teekultur zwischen Tradition und Moderne
Ob wilder Sheng aus alten Teebäumen, klassischer Grüntee oder sorgfältig gereifter Shou: Vietnam bietet eine Tiefe und Vielfalt, die lange unterschätzt wurde. Seine Tees spiegeln Herkunft, Klima und kulturelle Prägung wider und zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in vietnamesischen Terroirs steckt.
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