Fotobericht Teereise TAIWAN 2019 - Teil 4

4. Teil - TAIWAN 15.4. - 3.5.2019

 

Mingjian 25.-27.4.2019 - Unterwegs mit Atong zu Themen wie Tee, Bambus, Sojasoße, Heiße Quellen & Daxi Teefabrik.

 

Mit dem Bus geht es weiter durch Felder, Dörfer und kleine Städte in Mingjian. Wir machen einige kurze Stopps und Atong nimmt bei einer Teefabrik etwas Tee mit, den Grund erfahren wir später. 

An einem Teefeld, wo gerade geerntet wird halten wir länger. Hier werden die Blätter mit einer kleinen Handerntemaschine geschnitten und in einen großen Baumwollsack geblasen. Es wird nur ein sehr feiner Schnitt gemacht, im Idealfall nur die Knospe und die ersten beiden Blätter („two leaves and a bud“). Atong betont nochmal, daß eine gute feine Maschinenernte durchaus Vorteile zur Handernte haben kann. Ein paar Faktoren spielen dabei eine Rolle. Es kann z.B. mit der Maschine zur besten Tageszeit eine größere Menge geerntet. Zwischen 11.00-14.00 Uhr ist bei gutem Wetter die beste Erntezeit. Die Feuchtigkeit der Nacht ist getrocknet und damit haben die Blätter  einen guten Feuchtigkeitsgehalt zur Weiterarbeitung und es ist noch genug Zeit für das Sonnenwelken. Bei der Handernte muss man mit der Erntezeit Kompromisse eingehen, wenn man an einem Tag eine bestimmte Menge ernten möchte. Außerdem gibt es eine weitere Schwierigkeit. Es gibt in Taiwan nicht mehr viele gute qualifizierte PflückerInnen, oft sind es billige Arbeitskräfte aus asiatischen Nachbarländern, die nicht so geübt sind und die Blätter nicht korrekt pflücken. Es muss der Stiel hinter dem zweiten Blatt abgekniffen werden und man darf die Blätter nicht am Stiel entlang abrupfen und dabei alle Blätter verletzen. Atong zeigt uns, wie es gemacht werden muss. Da die richtige Pflückweise nur noch von Wenigen beherrscht wird, sollte man abwägen, wann man sich für eine Handernte entscheidet. Bei sehr hoher Qualität der Teebüsche z.B. in einigen Hochlandgärten macht es durchaus auch heute noch Sinn, Geld und Zeit in die Handernte zu investieren.

 

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Teefeld in Mingjian, Taiwan


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Die vorderen Reihen sind noch nicht geerntet 

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Das Blattgut wird direkt in den Sack geblasen

 

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Atong erklärt uns die korrekte Technik für die Handernte

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 Hier kann man deutlich erkennen wo die Teebüsche abgerntet worden sind

  


Auf dem Weg zum Guesthouse kommen wir an einer Aufzuchtstation für Setzlinge vorbei. Die kleinen Töpfe sind unter Netzen vor dem direkten Sonnenlicht geschützt. Es sind junge Hongyu Pflänzchen, die hier versuchen groß und stark genug zu werden, um später auf einem Teefeld zu landen.


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Aufzuchtstation für Teepflanzen


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Hier sind die Setzlinge aufgereiht
 

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Babyteepflanzen des Kultivars Hongyu


Unsere heutige Unterkunft ist in einem Bambuswald. Hier gibt es 120 verschiedene Sorten Bambus. In einem speziellen Ofen wird hier Bambuskohle hergestellt, die z.Bsp. für die Verbesserung der Trinkwasserqualität benutzt wird. Am Nachmittag trinken wir mit Blick auf den Bambuswald noch Tee mit Atong. Als erstes bereitet er den Tee zu, den er vormittags in einer Fabrik mitgenommen hat. Dieser Tee schmeckt leider nicht gut. Es dominieren sogar schnell Bitterstoffe und Adstringenz, das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Atong erklärt, dass dieser Tee viel zu kurz gewelkt hat und auch zu kurz oxidiert wurde. Hier wollte man wohl auf zeitsparendem Weg einen sehr grünen Oolong produzieren. Das Ergebnis ist ein schlechter Tee.

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Teemeister Atong Chen mit seiner Schülerin Menglin Chou aus Zürich beim Tee im Bambuswald


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Unser vegetarisches Dinner in der Bambuslodge. Einige Speisen hier bestehen aus Bambus und der Reis wurde im Bambusrohr gegart.

 

Zur „Versöhnung“ trinken wir dann noch einmal den 2004 Lishan Qingxin Tanbei, der uns auch schon gestern begeistert hat. Mit so einem schönen Tee darf der Tag gerne zu Ende gehen  ....aber es kommt noch besser.....

Am nächsten Morgen wache ich sehr früh und werde auf der Terrasse von Vogelgeräuschen und tollen Lichtverhältnissen begrüßt. Der Sonnenaufgang über dem Bambuswald wird noch lange in unser Erinnerung bleiben.

 

 

Kurz darauf kommen Menglin und Helmut aus ihren Zimmern und Menglin beginnt unseren „Teetag“ mit was für einem Tee???

Richtig, ohne zu wissen, dass wir damit gestern den Tag beendet haben, beginnt sie wieder mit dem 2004er Lishan. Life is really wonderful in Taiwan. <3

Nach unserem Frühstück machen wir heute unsere eigenen Dumplings, die es dann zum Mittag geben wird. Am Vormittag schnitzen wir aus einen speziellen Bambussorte Teebesteck und -zubehör.



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Olli vom TKK steht bereit um gleich den Teig für die dumplings (=gedämpfte Klösse) zu kneten


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Unser Tisch hat vegetarische Zutaten. Das Teig wird manuell geknetet, zu Klössen geformt und gefüllt. Anschließend wird der Kloss in ein Bambusblatt gerollt und im Bambuskörbchen gedämpft.


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Olli bei Zersägen von Bambusholz woraus wir Teebesteck und kleine Teeschütten schnitzen


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Hier gibt es farbenprächtige und beeindruckend große Insekten

 

Außerdem haben die Betreiber vom Guesthouse extra für uns noch zwei Teetische eingerichtet, um uns zum Tee einzuladen. Natürlich nehmen wir das Angebot gerne an, allerdings ist das Niveau vom Tee sehr bescheiden. Es sieht alles sehr schön aus, aber der Inhalt der Tassen ist auch eher sehr grün und leicht bitter oder auch etwas dunkler mit sehr wenig Aroma. Unsere Ansprüche an Tee sind doch hoch, dass merken wir auch in einem Land wie Taiwan, wo sehr viel Tee getrunken wird.

 

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Der ästhetische Aspekt beim Tee gefällt uns sehr gut


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Das Teewasser wird mit Bamuskohle erhitzt - reine Bambuskohle ist so gut wie rauch- und geruchsfrei

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Der Oolong wird mit einer Schütte und Nadel aus Bambus in die japanische, handgetöpferte Kanne geschoben 
 


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Auch der wunderschöne Wasserkessel ist handgetöpfert und hat einen Griff aus Bambus


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Alles ist zauberhaft und wird anmutig serviert - aber der Tee schmeckt nicht - da nützt auch das schicke Tamtam nix


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Am nächsten Tisch können wir einen XXL Chasen (Bambusbesen) bestaunen


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Sie gießt fertig zubereiteten Tee in eine Teeschale und schlägt ihn schaumig


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Der Sinn erschließt sich uns nicht und sie erklärt, dass es sich um eine historische Zubereitungsform handelt - wir glauben es dient eher der Präsentation von Bambuszubehör (welches hier im Laden verkauft wird). Auch dieser Tee schmeckt nicht besonders.


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Olli probiert den Mega-Chasen gleich mal aus und hat Spaß


Am Nachmittag besuchen wir eine traditionelle Sojasoßen Manufaktur. Seit 1912 werden hier hohe Qualitäten aber kleine Mengen produziert. Es ist ein Familienbetrieb in der vierten Generation. In früheren Jahren haben hier die Bauern Sojasoße bekommen und mussten erst Winter bezahlen, als Sie ihre eigene Ernte verkauft hatten.

Die Spezialität des Hauses ist eine Soße, die aus schwarzen Bohnen und Salz gemacht wird. Sie reift in alten Tonfässern auf dem Hof. Der Prozess dauert vier bis sechs Monate und das Produkt wird nicht einfach so verkauft. Es wird rationiert. Wir dürfen pro Person nur eine Flasche kaufen und selbst Stammkunden wie Atong können nur 4 Flaschen im Jahr bekommen. Es sollen schließlich alle guten Kunden etwas bekommen denn mehr kann man in diesem kleinen Betrieb von dieser Qualität nicht produzieren. Aber auch der zweite Qualitätsgrad ist ein Hochgenuss. Wir verstehen warum Atong hier Stammkunde ist. Wir sehen Parallelen zwischen seiner Art Tee zu produzieren und zu verkaufen und diesem Betrieb.

- Qualität vor Quantität ohne Kompromisse -

Nachtrag zum Bericht: Mittlerweile konnten wir die Sojasoße probieren und wir sind begeistert vom köstlichen Aroma. Der Geschmack ist viel runder, weicher und nicht so kantig wie Massenware aus der Fabrik.

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Der Sohn des Familenbetriebs zeigt uns die kleine Manufaktur und wir lernen, dass die traditionelle Herstellung von Sojasoße zeitaufändig ist 


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Vier bis sechs Monate lang fermentieren die Sojabohnen in diesen riesigen Keramikfässern


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Wir dürfen einen Blick in eines der Fässer werfen


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Die Etiketten werden natürlich manuell aufgeklebt - auch hier wird sich viel Zeit gelassen
 

Mit etwas Sojasoße im Gepäck geht es weiter in Richtung Berge. Unser Ziel für heute Abend ist das Tangyue Resort im Tai'an Township, eine Bergdorf im Bezirk Miaoli. Diese Region gehört zu dem Volk der A-Faya (ein Tribe der Highlander). In diesem Gebiet gibt es viele heiße Quellen und auch in unserem Hotel sprudelt es in verschieden Becken. Wir haben sogar einen eigenen privaten Mini Onsen im Zimmer. (Onsen = japanische Bezeichnung für ein aus Thermalquellen gespeistes Heilbad) Als wir das Wasser einlassen, stinkt es nach faulen Eiern. Das ist ein Anzeichen für den sehr hohen Anteil von Schwefel im Wasser. Am Anfang möchte man kaum ins Wasser, aber dann fühlt es sich doch sehr gut und weich an.

Selbst nach dem Abtrocknen ist die Haut ohne irgendwelche Creme superweich.

Nach dem Bad genießen wir in unserem Zimmer einen 2011 Mingjian Qi Lan Oolong. Dieser Tee hat intensive süßliche Dörrobstnoten, die sich in der ganzen Mundhöhle ausbreiten und besser sind als jeder Nachtisch.

 
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Im Zimmer genießen wir einen köstlichen Oolong


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Wir sind so froh, dass wir unser neues Lieblingskännchen mit auf die Reise genommen haben - sie passt auch gut zu den von Atong geschenkten Teebechern

Am Morgen stehen wir noch vor dem Sonnenaufgang auf, denn schon aus unserem Zimmer sieht das morgendliche Twilight im Tal besonders schön aus. Wir erkunden die Wege, die sich am Berg entlangschlängeln, bleiben an verschiedenen Aussichtspunkten stehen und sind beindruckt. Langsam kommt die Sonne über den östlichen Bergkamm und durchflutet das Tal mit warmen Lichtstrahlen. Geli möchte langsam zurück, aber ich laufe heute noch etwas höher den Berg hinauf und ich habe das Gefühl, es wird immer schöner. Es wachsen hier viele Obstbäume und immer wieder denke ich, dass hinter der nächsten Kurve vielleicht ein Teefeld versteckt hat, aber leider ist das nicht der Fall und langsam treibt  auch mich der Hunger zurück ins Hotel.

 

 

Nach dem Frühstück machen wir ein Fotoshooting mit Sommerkimonos. Ein bisschen albern fühlen wir uns in dieser Verkleidung schon, aber dafür lachen wir schon am frühen Morgen sehr viel und das ist bekanntlich gesund.

 

Unser nächstes Ziel ist die Daxi Tea Factory. Sie wurde während der japanischen Besatzungszeit im Jahr 1926 erbaut. Ursprünglich wurde hier hauptsächlich nur Schwarztee produziert, den die Japaner selbst haben wollten und der später auch exportiert wurde. Der Tee wurde auch als schwarzes Gold bezeichnet. Im Jahr 1956 fiel ein Großteil der Fabrik einem Feuer zum Opfer, aber sie wurde wieder aufgebaut und im Jahr 2010 hat die Taiwan Tea Corporation alles renoviert. Auch heute wird hier noch Tee produziert. Man beschränkt sich auf Grün -und Schwarztee. Bei der Produktion werden immer noch einige alte Jackson Rollmaschinen aus dem Jahr 1928 benutzt. Bis zum Jahr 2010 wurden die Öfen mit Braunkohle betrieben, heute erhitzt man sie mit Gas.



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Der Eingang zur Daxi Tea Factory in Taoyuan


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Diese historischen Jackson Rollmaschinen aus dem Jahr 1928 sind immer noch im Einsatz


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Eine alte Trocknungsmaschine - diese alten Maschinen erinnern uns sehr an die Teefabriken in Darjeeling

Die Fabrik ist eine gelungene Symbiose aus Museum, Teefabrik und Cafe. Besonders beeindruckt Atong und auch uns der obere Stock, der komplett zum Welken der Teeblätter benutzt wird. Es ist der gleiche Aufbau wie bei den englischen Teefabriken in Darjeeling. Die Teeblätter werden bei der Schwarzteeproduktion nicht sonnengewelkt sondern auf großen Bahnen ausgelegt und mit warmer Luft, die von unten aufsteigt über viele Stunden (bis zu 12 Stunden) gewelkt. Atong ist begeistert von der Konstruktion und meint sie könnte als Idealbeispiel dienen, wenn man eine neue Fabrik bauen möchte. Auch die hohe Decke und die Möglichkeit den Raum von jeder Seite, je nach Windrichtung und Temperatur, durch große Fenster zu belüften, gefällt ihm sehr.

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Vom unteren Stock offener, luftdurchlässiger Welktisch - waren alle Behälter voll, wurde der Tee in den grünen, hängenden Bahnen aufgeschichtet


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Die Architektur des großen Gebäudes ist faszinierend und auch hier oben kann nach Bedarf geöffnet werden


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Wieder haben wir gelernt wie wichtig das Welken ist und sich damit Zeit zu lassen - Ollis Shirt passt perfekt ^^

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Aus jeder Himmelsrichtung kann man diese wunderschöne Welkhalle belüften ... 


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... je nach Wetter, Temperatur und Windrichtung


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Zusätzlich gibt es diverse, riesige Ventilatoren


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Die Lichtverhältnisse und Perspektiven hier sind ein gefundenes Fressen für Fotografen <3


Nach dem Rundgang trinken wir noch Tee im Lokal der Teefabrik. Weder der Grün- oder Schwarztee können überzeugen, aber der Oriental Beauty ist gut und selbst Atong füllt sich die Tasse ein zweites Mal.


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Teemeister Atong Chen und seine Frau A-Kuan schaut sich das Blattgut des Oriental Beauty ganz genau an


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Der Oriental Beauty schmeckt lecker

 

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Tee-Eier schmecken deutlich besser als sie aussehen


Beim Teetrinken haben wir noch Zeit für einige Fragen. Atong, sein Bruder und die Familie produzieren in ihrem Familiengarten in Mingjian schon seit über 20 Jahren Bio Tees nach CAS Organic Taiwan Standards. In Taiwan gibt es keine Toleranz für Rückstande irgendwelcher chemischer Stoffe. Leider gibt es zwischen den Behörden in Europa und Taiwan bis jetzt keine gegenseitige Anerkennung wie z.B. zwischen Japan und der EU. Um also in Europa Bio Tee aus Taiwan zu verkaufen, bräuchte man zusätzlich eine europäische Zertifizierung. Das ist allerdings bei den kleinen Mengen, die hier meistens produziert werden, wirtschaftlich nicht möglich.

Wir sind froh, dass wir viele kleine Gärten in Taiwan gesehen haben, die nach den lokalen Bio Standards produzieren und dort sieht man auch überall Insekten, Gräser und „Un- bzw. Beikräuter“. Bis diese Tees offiziell als Biotees in Europa verkauft werden dürfen, wird es aber noch dauern bis sich Taiwan und die EU gegenseitig mit ihren Standards akzeptieren.

Größere Teegärten werden sich immer mal wieder eine separate EU-Zertifizierung leisten können, aber das geht nur wenn man mehr auf Quantität setzt, sonst rechnet sich so eine doppelte Zertifizierung nicht.

Wir wissen jetzt immerhin aus eigener Erfahrung wie wertvoll der Hinweis auf die CAS Organic Taiwan Standards ist.

Ein weiteres interessantes Gesprächsthema mit Atong war die Beschaffung von Tee, der außerhalb des Familiengarten wächst.

Er hat sich während der letzten 45 Jahre Kontakte auf der ganzen Insel aufgebaut. Er ist immer auf der Suche nach Teebauern, die seine Philosophie vom Teeanbau und Produktion teilen oder zumindest bereit sind auf seine Ratschläge einzugehen. Wenn er Tee von einem Bauern probiert und er sieht Potenzial (Zitat: „Wenn der Graben nicht zu tief ist“), dann sucht er das Gespräch und macht Vorschläge zur Verbesserung für die Zukunft. Außerdem bietet er den Bauern, wenn er am Anfang einer Partnerschaft steht, oft den doppelten Preis an, um die Bauern zu motivieren und Ihnen auch das Gefühl zu geben, sich in Zukunft mehr Zeit bei der Produktion zu lassen und vielleicht zu Gunsten der Teebüsche und der Qualität etwas weniger zu produzieren. Es soll nicht arrogant wirken und klingen, aber gute Qualität muss einen gewissen Preis haben, sonst kann es sie nicht langfristig geben. Dieser Ansatz ist auch ein wichtiger Teil seiner Philosophie, denn auch die Bauern sollen langfristig von ihren Teefeldern leben können.

Für uns war es in den letzten Tagen ein großes Glück, diesen besonderen Menschen, Teeliebhaber und Teemeister kennenzulernen. Das Wort Teemeister mag für uns etwas ungewohnt klingen, aber man kann es auch genauso gut mit Teelehrer übersetzten und das trifft nach unserem Sprach -und Kulturverständnis vielleicht noch besser zu. Er hat viele Schüler in Taipei und auch im ganzen Land. Wir können nach den vier Tagen noch viel besser verstehen, warum so viele Menschen von ihm lernen möchten. Sein Wissen und Teeverständnis ist groß und er ist bereit es zu teilen und selbst mit uns hat er sich viel Zeit und Geduld genommen.

Genossen haben wir seine Tees schon vor unser Reise, aber wir wissen es jetzt, noch mehr zu schätzen. Atong produziert und sucht seine Tees mit einer sehr großen Leidenschaft aus und das spürt und schmeckt man in jeder Tasse.

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Abends in Taipei genießen wir in unserem Hotelzimmer einen hocharomatischen Grüntee von Teemeister Atong Chen, den diesjährigen frischen Bi Lo Chun

 

Hier geht es bald zum nächsten Fotobericht Teil 5, wir arbeiten noch daran ...

 

HIER GEHT ES WIEDER GANZ NACH OBEN --^

 

 

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