Izumiyama Madara Shinogi Tachiguinomi 55ml – von Mike Martino
- einmalig–nur 1x bestellbar als Einzelstück
- handgefertigt aus Izumiyama-Porzellan
- typische Madara-Ascheglasur aus Reisstroh
- plastische Shinogi-Struktur mit lebendigem Spiel von Licht und Schatten
- gefertigt von Keramikmeister Mike Martino in Saga
89,90 €*
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Izumiyama Madara Shinogi Tachiguinomi 55ml – von Mike Martino
Außergewöhnliches Unikat aus Japan – Guinomi von Keramikmeister Mike Martino.
Dieser handgefertigte Becher (Tachiguinomi, ein kleiner Trinkbecher für Sake oder Tee) wurde aus Izumiyama-Porzellan aus dem bekannten Izumiyama-Gebiet in Arita (Präfektur Saga) gefertigt und im japanischen Holzbrandofen (=Anagama) mehrere Tage lang gebrannt.
Izumiyama („Izumi-Berg“) liegt in der Präfektur Saga, Japan, in der auch Mike Martino lebt. Aus dem Material eines dort mittlerweile stillgelegten Steinbruchs konnten koreanische Töpfermeister im Jahr 1616 erstmals in Japan Porzellan herstellen. Heute wird aus dem cremeweißen Material des Berges weiterhin das sogenannte Izumiyama-Porzellan produziert – bekannt für seine feine Textur, aber auch für die anspruchsvolle Verarbeitung.
Die Glasur ist eine typische Madara-Ascheglasur aus Reisstroh, die beim Holzbrand ihre charakteristisch cremefarbenen bis elfenbeinweißen Sprenkel entwickelt. Die plastische Oberflächenstruktur (Shinogi) entsteht durch das gezielte Schneiden und Formen des noch feuchten Materials – sie betont die Handarbeit und verleiht dem Stück Bewegung und Tiefe.
Jeder Holzbrand im Anagama-Ofen verläuft anders: Flammen, Asche und Funken gestalten Farbe und Oberfläche unvorhersehbar und machen jedes Stück zu einem unverwechselbaren Unikat.
Guinomi nennt man kleine Trinkgefäße – meist für Sake oder Tee –, denen sich Keramikkünstler mit besonderer Hingabe widmen. Yunomi sind eher für den Alltag bestimmt, während Guinomi durch ihren individuellen Charakter besonders bei Sammlern geschätzt werden.
Karatsu ist eine traditionsreiche Stilrichtung der japanischen Töpferkunst mit Wurzeln in Korea. Heute wird sie vor allem in den Präfekturen Saga und Nagasaki auf Kyushu gepflegt. Der Stil steht für Simplizität, Funktionalität und naturnahe Farbverläufe, die oft an Landschaften erinnern.
Dieser Guinomi entstand in der Präfektur Saga auf Kyushu. Ton und Glasur reagieren beim Holzbrand auf Flammen, Funken und Ascheflug – so entsteht bei jedem Stück ein einzigartiges „Gesicht“. Kleine Risse, Dellen oder Glasurverläufe sind Teil des künstlerischen Ausdrucks und machen jedes Exemplar unverwechselbar.
Wir haben Mike Martino in seiner Werkstatt in Japan besucht. Mehr über unsere Eindrücke erfährst du in unseren Reiseberichten aus 2023 und 2018.
TIPP: Hier geht's zur Mini-Doku GESICHTER HINTER DEM TEE: Töpferkunst aus Karatsu - Porträt über Keramikkünstler Mike Martino in Taku, Japan – ein echtes Highlight für Keramikfans!
Es handelt sich um ein Einzelstück und ist daher nur einmal bestellbar. Handgetöpferte Unikate zeigen oft gewollte, manchmal auch zufällige Besonderheiten – etwa kleine Macken, Glasurtränen, Körnchen, Unebenheiten oder feine Craquelé-Strukturen. Sie sind selten perfekt gerade oder symmetrisch und können leicht kippeln. Diese Eigenheiten unterstreichen den individuellen Charakter jedes Stücks und gelten nicht als Mangel. Wer makellose Keramik bevorzugt, findet Alternativen in unseren Serienartikeln aus industrieller Fertigung.
Ungefähre Maße:
- Gewicht: ca. 100 g
- Durchmesser ca. 6 cm
- Höhe ca. 5,5 cm
- Gefäßgesamtvolumen randvoll gemessen ca. 55 ml (=für weniger Tee geeignet).
| Hersteller oder Verantwortliches Lebensmittelunternehmen: | Hersteller oder Verantwortliches Lebensmittelunternehmen: Keramiker Mike Martino aus Japan |
|---|---|
| Material: | Material: Keramik/Ton/Porzellan |
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