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Fotobericht Teereise China 2017 - Teil1

Auf den Spuren des Pu Erh

Wir freuen uns riesig auf ein neues Teeabenteuer. Es geht ins Herz der Pu Erh Tradition nach Xishuangbanna. Wir werden in den Bulang Bergen und Yiwu mit einer Gruppe von Teefreunden, der taiwanesischen Teemeistern Menglin Chou und dem in Europa sehr bekannten und geschätzen Pu Erh Produzenten Jinsong Yu unterwegs sein, um dem Geheimnis des Pu Erhs etwas näher zu kommen.

 

 

Teil 1 – Anreise und Besuch bei der Dai Keramik Manufaktur

Am Donnerstagabend landen wir nach 32 Stunden Anreise in Jinghong, der Hauptstadt des Bezirks Xishuangbanna. Aufgrund einer Verspätung hatten wir unsere Anschlussflüge in Peking verpasst. Air China kann uns zum Glück trotz sprachlicher Hürden umbuchen und die Wartezeit nutzen wir für einen langen Besuch im Teehaus des Flughafens. Dort genießen wir einen feinen Lung Ching aus der diesjährigen Ernte – ein Hochgenuss.

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Damit wir die vier Flüge gut durchhalten, gönnen wir uns schon nach dem Lunch im Frankfurter Flughafen einen hochdosierten Matcha von Nakanishi.


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Landeanflug über Peking im Sonnenaufgang.

 

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Wir haben die Anschlussflüge alle verpasst - aber was soll's, erstmal entspannen und Tee trinken - was sonst? Im Flughafen Peking genießen wir in einem schönen Teehaus einen köstlichen, sündhaft teueren, Lung Ching.

 

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Ein paar Stunden später am Flughafen Chengdu erfrischen wir unsere Sinne mit eiskaltem Mizudashi.

 

Am nächsten Tag treffen wir uns mit unserer Reisegruppe am Flughafen Jinghong. Menglin Chou, taiwanesische Teemeisterin, und Jinsong Yu, der sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen unter den Teeproduzenten für Highend Pu Erh gemacht hat, werden unsere Gruppe in den nächsten 8 Tagen führen.

Es ist für uns eine große Ehre, mit diesen beiden Teeexperten und Teefreunden zu besonderen Gärten zu reisen.

 

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Der Flughafen im tropischen Jinghong, der Hauptstadt des automonen Bezirks Xishuangbanna, ist klein und übersichtlich.

 

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Der Reisebus der uns die kommenden Tage durch die berühmten Teeberge bringen wird.

 

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Die erste Fahrt über den Mekong. 

 

Am heutigen Tag haben wir nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen alte chinesische Töpferkultur auf dem Programm. Wir besuchen die berühmte Dai Töpferei von Familie Meng. Die Dai sind eine ethnische Minderheit die speziell hier im autonomen Bezirk Xishuangbanna leben. Die Tradition dieses Handwerks ist 4500 Jahre alt und wird immer noch auf die ursprüngliche, simple Art ausgeübt. Die Töpfer verwenden keinen Strom, also auch keine elektrische Töpferscheibe und keinen Ofen. Die Stücke werden in einem offenen Feuer gebrannt.

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 Im Regal stehen fertige Werke, am Boden frisch getöpferte Stücke die gerade in der Sonne trocknen und noch gebrannt werden müssen.

 

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Wir bestaunen die offene Werkstatt. 

 

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 Elefanten sind ein viel genutzes Symbol, denn hier im südlichsten, tropischen Zipfel Chinas leben noch tatsächlich ein paar wenigen Elefanten in freier Wildbahn.

 

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 Schöne Gefäße die sich gut zur Pu Erh Aufbewahrung eignen.

 

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Keramikelefanten zwischen Kalebassen, bzw. Flaschenkürbissen.

 

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 Gaiwan und Pitcher für die Zubereitung von Tee

 

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Ein freundlicher ... ähm ... Büffel?

 

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Auch die historischen Muster wie etwa der Schrei des Drachen oder Tausendfüssler werden uns erklärt.

 

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Die Dai sind Anhänger des Theravada-Buddhismus.

 

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 Mitten in der Werkstatt hängt ein Schwalbennest an der Decke. Das erinnert und sehr an unseren Besuch bei Keramikmeister Narieda in Japan im Vorjahr.

 

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Anhand einer Schautafel mit vielen Fotos erklärt uns Frau Meng die Geschichte und das Verfahren der 4500 Jahre alten Traditionstechnik. Menglin übersetzt für uns mit einer Engelsgeduld. 

 

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Den Brand sehnen wir nicht, bekommen aber den Ablauf anhand der Fotos erklärt. Die getöpferten Stücke werden mit Stroh abgedeckt und in Lehm gepackt. 

 

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Der Brand erreicht nur ungefähr 800 - 1000 C°, daher ist die Keramik nicht besonder hart und etwas bruchsensibel dazu auch nicht 100% dicht. Also keine hochwertigste Teekeramik, aber mit Charme. Wir sind begeistert, daß ein so altes, mühevolles Handwerk aufrecht erhalten wird.

 

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Hier brennt die Familie Meng die Keramiken im offenen Stroh-Lehm-Feuer. 

 

Nach einer kurzen Einweisung dürfen wir alle unser eigenes Stück selbst töpfern. Immer wieder bekommen wir Tipps und Hilfe und uns wird deutlich, welches Geschick notwendig ist, um so schöne Stücke fertigzustellen, wie sie hier in den Regalen stehen.

 

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 Frau Meng hat viel Erfahrung und mit routiniertem Geschick zaubert sie wunderschön gleichmäßige Gefäße.

 

 

 

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Unsere Schulungsplätze stehen bereit.

 

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Freudig geht die Gruppe ans Werk. 

 

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Wir bekommen glücklicherweise etwas Unerstützung, denn der freie Handaufbau einer Schale ist viel schwieriger als gedacht.

 

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Herr Meng gibt Olli ein paar hilfreiche Tipps.

 

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Unsere gesammelten, selbst getöpferten Werke trocknen jetzt erstmal in der Sonne vor. 

 

 

Wir kaufen einige Stücke, um uns lange an diesen besonderen Tag und diese alte Tradition zu erinnern. Verabschiedet werden wir mit einem Soloflötenauftritt der ältesten Enkeltochter. Zum Glück hat sich der Vater vor ein paar Jahren entschieden, die Arbeit seiner Mutter fortzusetzen, auch wenn es nicht leicht ist, heutzutage von dieser mühsamen Arbeit zu leben.

 

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Die dunkle, persönliche Teekanne von Herrn Meng hat es uns angetan, sie ist aber unverkäuflich. Auf Nachfragen holt er aus dem Lager ein neues Elefantenkännchen für uns hervor welches wir begeistert kaufen. Mit den Jahren wird sich der Ton durch viel Teegeplätscher farblich anpassen und nachdunkeln.

 

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 Die Enkelin spielt uns zu Ehren ein schönes Ständchen ihrer Hulusi, einer traditionelle Flöte aus einer Kalebasse (Flaschenkürbis) und drei Bambusrohen. Wir sind gerührt.

 

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Wir sehen hier relativ häufig liebevolle Großväter die ihre Enkel auf dem Rücken spazieren tragen.

 

Für uns geht es heute noch weiter nach Menghai, wo wir abends noch die Stadt erkunden und einige Tees in einem Geschäft probieren. Es ist für uns eine gute Lehrstunde, denn sowohl die beiden Mao Cha 2017 als auch die beiden Shou Pu Erh sind nicht sehr überzeugend im Geschmack. Die Familie des Geschäfts ist aber sehr nett und wir bedanken uns nach diversen Aufgüssen. Zum Glück wird hier nicht aus falscher Höflichkeit erwartet, daß man etwas kauft, wenn man probiert.

Unsere Pu Erh Koriphäe Yu hatte uns vorher noch mit auf den Weg gegeben: „Trinkt viel, probiert viel, vergleicht viel, kauft wenig.“ Leicht berauscht von den vielen Eindrücken und dem Tee fällt uns das Einschlafen an diesem Tag gar nicht so leicht ... .

 

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 Hier in Menghai reiht sich ein Teeshop neben dem nächsten, diesen hier hat unser Teefreund Jiri für uns ausgewählt. Mit Teefreunden aus München, Köln, Frankfurt, Freiburg und Zürich schlürfen wir uns durch diverse Tees.

 


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Jeder Shop hat hier einen Teetisch um frische Verkostung anzubieten. Hier probieren wir so einige Pu Erh Tees die uns aber allesamt nicht sonderlich überzeugen.

 

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Olli beschnuppert die Teeberge.


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Auf dem Rückweg kehren wir noch auf diesem BBQ-Biergarten ein, denn hier tobt das Leben mit Musik und jeder Menge großer Grills. Einheimische laden uns zum Bier ein, denn so viele Langnasen sind hier schon eine kleine Attraktion.

 

Der nächste Teil 2 von 8 berichtet über die historischen Gushu Teewäldern von He Kai, Ban Pen und Lao Ban Zhang
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